• Moin.

    Alle bekloppt. Ja teilweise war es schon lecker Schneefall. Schneeverwehungen und tatsächlich um die 20cm Neuschnee. Und ja, Schnee ist glatt. Wie der liebe Erik schon meint, ES IST WINTER. :thumbsup:

    Und zwar ein ganz normaler Winter wie ich es kenne. Nur daß der Winter früher länger gedauert hat. Nicht 4 Tage.

    Die Leute sind halt nichts gewohnt.

    Gruß Maik

    buffbuffbuffbuff *klonk* brobobobobrooooooo*klack*broooooaaaaa*klick*raaaaaaharrrrrrrr...

  • Klimawandel heißt ja nicht automatisch, dass es für Alle und überall wärmer wird. Wenn durch die Erwärmung des Polarmeers der Antrieb des Golfstromes schwächelt oder gar ganz ausfällt, dann wird bei uns durch den Wegfall dieser gigantischen Wärmequelle das Klima deutlich kühler werden. Wir sind ja durch den warmen Golfstrom klimatisch begünstigt, wie sonst könnte es z.B. Palmen in Südengland geben? Aber ich höre jetzt schon die Leugner des menschengemachten Klimawandels frohlocken: Sehr ihr, alles Lüge und die Grünen sind Schuld!

    91er Ente - 80er SR - 50er NSU OSL 251 - 74er Ford Transit - 64er Tantchen Rover P4 - die Ente ist das Küken im Fuhrpark

  • Nach dem ausgefallenem Schnee nun Blitzeis und das ist wirklich eklig. Ich hab heute morgen erstmal 2 Eimer Sand auf dem Gehweg verteilt, bevor ich ins Büro geschlittert bin. Dabei einige Radfahrer ohne Licht, Helm und Handschuhe gesehen. Wie hat es die Menschheit nur geschafft zu überleben?

  • Wie hat es die Menschheit nur geschafft zu überleben?

    Vielleicht weil nicht alle solche Jammerlappen waren wie heute?

    Mein Vater und zwei meiner Onkel mussten den ersten Winter an der Ostfront vor Moskau aushalten, meine Tante floh mitm Pferdeschlitten und zwei kleinen Kindern übers zugefrorene Haff vor der roten Armee, meine Großmutter erzählte mir von zugefrorenen Waschschüsseln in den Flüchtlingsbaracken 1946.... und meine Mutter mussten sie im letzten echten Chaoswinter 1978/79 in Norddeutschland nach Stunden aus einem schneeverwehten Zug buchstäblich ausgraben.....

    Tunerlatein:
    nolite dare sanctum canibus neque mittatis margaritas vestras ante porcos ne forte conculcent eas pedibus suis et conversi disrumpant vos (Matth. 7,6)

  • Ich habe in meinem Leben zweimal einen Eisregen erlebt. Beim ersten Mal war ich in der Sporthalle (in Heidelberg). Wir haben uns nach dem Training in die Vereinskneipe gehangelt.

    Auf allen Vieren in die Kneipe. Normalerweise kommt man so heraus. Einer von uns wollte unbedingt nach Hause fahren. Er ist mit seinem Renault 5 aus der Parklücke

    auf die Straße gefahren. Von dort hat er es noch 15m bis auf die Vorfahrtsstraße geschafft. Dort rutschte er in einen Pkw, der dort unterwegs war. Totalschaden nach

    weniger als einer Minute. Das zweite Mal hatte ich in Mannheim gearbeitet und sah den einsetzenden Regen zum Feierabend vom Büro aus. Ich mußte die 20km zur

    Sporthalle. Also langsam los. Nach 2 1/2 Stunden war ich die 20km zur Halle gefahren (identisch mit der vom ersten Eisregen). Keiner ausser mir war dort, also noch

    einmal 20km nach Hockenheim gefahren. Nach insgesamt 4 1/2 Stunden war ich zu Hause. Das lag aber nicht am Stau. Den gab es nicht. Schneller fahren ging auch nicht.

    Das Schneechaos auf der A7/A5 anfang der 90er habe ich auch mitgemacht. Zwischen Kassel und Frankfurt eine nicht geräumte Autobahn. Der Schee reichte bei meinem

    Opel Rekord bis zum Bodenblech. Räumfahrzeuge kamen nicht durch, weil sie in der Gegenrichtung im Stau standen. Berlin-Heidelberg in über 13 Stunden, wobei die Abschnitte

    Berlin - Kassel und Frankfurt - Heidelberg schneefrei waren.

    Somit mein Fazit: Wenn es nicht sein muß, tue ich mir das nicht mehr an. Selbst wenn ich damit vielleicht klarkommen sollte, weiß ich nicht, was die anderen machen.

    Einmal kam mir ein Pkw kreiselnd entgegen. Da Leitplanken rechts und links der Straße waren, hat man keinen Einfluß mehr auf das Geschehen. Ein anderes Mal

    kam ein Lkw von hinten angerutscht und ich versuchte von der Einmündung wegzukommen. Das ist gerade noch einmal gelungen. Der Lkw hat dann meinen Platz eingenommen.

    Viele Grüße

    Andreas


    _____________________________________________________________________________________________________________________
    Jahrestreffen
    2006 Brilon | 2007 Weidenhof | 2008 Oberbernhards | 2009 Drangstedt | 2010 Bernkastel-Kues | 2011 Neidenberga | 2012 Titisee | 2013 Antweiler |2014 Drangstedt | 2015 Neidenberga | 2016 Weidenhof | 2017 Weidenbach | 2018 Neidenberga | 2019 Drangstedt

  • ....bei Eisregen bin ich mal im letzten Jahrtausend (1984) von Kaiserslautern nach Hause gefahren bis ich in Burghausen angekommen bin waren 19 Stunden vergangen, die Autobahn war übrigens komplett gesperrt!



    JT: 2010 Bernkastel Kues / 2011 Neidenberga / 2012 Titisee + geile Sau-Tour / 2013 Antweiler + blaue Zipfel / 2014 Drangstedt / 2015 Neidenberga / 2016 Weidenhof / 2017 Weidenbach + Heuabschiedstour / 2018 Neidenberga / 2019 Drangstedt / 2021 Weidenhof-Herbsttour / 2022 Heidenheim + Weidenhof Herbsttreffen / 2023 Kroatien + Weidenhof-Herbsttreffen / 2024 Westerburg / 2025 Weidenhof / >>JT 4-6 Juni 2026 in Westerburg<<

  • Eisregen 2 Mal mitgemacht. 1 x mit Opel Ascona 1,6 mit 60 PS. Fredestein Winterreifen drauf und ich konnte Fahren wie auf Schienen. Bergauf und Bergab mit Kurven zwar etwas langsamer als sonst, aber gut zu fahren trotz ca. 15 cm Eisschicht. Die Kombi Auto und Reifen war schon einmalig. Eisregen oder Schnee war mir damit ziemlich egal. So eine Kombination hatte ich bis Heute nicht mehr.

    Die Linke zum Gruß


    Es gibt nichts Gutes außer man tut es

    Es gibt nur einen Trost auf Erden, Du musst bedeutend ruhiger werden

    Die Ruhe sei dem Menschen heilig, denn nur Verrückte haben's eilig.

  • Opel Ascona B war mein 2. Wagen.

    Das muss theoretisch der Winter 1987-1988 gewesen sein.

    Da bin ich jeden Tag von Celle nach Hannover zur Arbeit gefahren.

    Da hatten wir einen ziemlich extremen Winter.

    Irgendwann kam ich nicht mehr durch, und hab Pirelli Winter 160 Reifen aufziehen lassen.

    Damals schon schweineteuer aber auch schweinegut... 👍😄

    Ab dem Tag hatte ich keine Probleme mehr.

    Wie du schreibst.

    Wirklich wie auf Schienen.

    Das war neben meinem Volvo 745, den ich viel viel später für 11 Jahre gefahren bin, das beste Auto, das ich hatte bzgl. Handling, Fahrspaß, Haltbarkeit und Robustheit.

    Den bin ich so gerne gefahren, das war eine super Kombination von Antrieb und Konstruktion der vorderen Achse.

    Dadurch dass der 2 Dreieckslenker pro Seite hatte, hielt er super die Spur und die Achsgeometrie hat sich beim Einfedern und Lenken nicht negativ verändert.

    Es gab nie eine bessere Konstruktion in meinen Augen, selbst beim Volvo nicht.

    Nicht umsonst wurden die Mc Pherson Federbeine so gefeiert....nicht weil sie so klasse spurstabil sind, sondern weil sie billiger und leichter sind.

    Obwohl....leichter?

    Beim Ascona war sensationell, dass die Dreieckslenker relativ leicht waren, die Feder vom unteren angesprochen wurde, und der kleine Dämpfer vom oberen.

    Aus meiner Sicht war das genial, weil der Achs- und Motorträger sehr stabil war und der typischen Karosserieverformung eine gute Verwindungssteife entgegengesetzt hat.

    Für den Ascona gab es zwar auch einen Stabi für die Stoßdämpfer Dome, aber eigentlich war das Quatsch, weil die Kräfte von den beiden Lenkern aufgefangen wurden....(PS: außer vllt. für solche Extreme wie Rallye-Einsatz oder als großer Stabi, der den Vorderwagen, gegen die Spritzwand abstützt)...

    Na, genug hinterhergeweint, heute gibt's sowas Stabiles nicht mehr....

  • Da kann ich auch etwas dazu sagen.

    Mein erstes Auto war ein R 16 LS und hatte noch Spikes Reifen, da war mir der Eisregen/Schnee im Winter 77/78 ziemlich wurst. Im Jahr darauf wurden sie verboten und man musste dann die Fahrweise anpassen.

    Gruß der Peter


    JT-Teilnahmen:
    07 ~ Creglingen ¦ 08 Norwegen ¦ 09 ~ Drangstedt ¦ 10 ~ Berkastel-Kues ¦ 11 ~ Neidenberga ¦ 12 ~ Titisee ¦ 13 ~ Norwegen ¦ 14 ~ Drangstedt ¦ 15 ~ Neidenberga ¦ 16 ~ OP (Creglingen) ¦ 17 ~ Kroatien (Weidenbach)¦ 18 ~ Neidenberga ¦ 19 ~ Drangstedt ¦ 2020 ~HDH~ Corona¦ 2021 ~ Westen ¦ 2022 ~ HDH¦ 2023 ~ Westerburg ¦ 2024~ Westerburg ¦ 2025 Creglingen

  • Wenn das der Winter 77/78 gewesen sein sol, da hätte ich den Kadett C noch gehabt. Denke Winter 78/79 ist mir da eher in Erinnerung. Da hatte ich den Ascona A. Bin Freitag gegen 15:30 zu hause angekommen. Die ca. 800 Meter von der Kreuzung bis ins Dorf waren Einbahnstraße, der Schnee reichte über die Außenspiegel und links und rechts waren bis zur Schneewand so ca. 15 bis 20 cm Platz. Gegen 16 Uhr sind dann Vater und ich nach Herborn um die Mutter abzuholen. Die hatte da nämlich meinen alten Kadett und war da auf der Arbeit.

    Samstag früh ging nichts mehr aus dem Ort raus. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Schneefräse packte die Schneemengen auch nicht mehr. Sonntag in der Frühe rückte die Bundeswehr aus Wetzlar an mit LKW und Bergepanzer. Damals der LEO II glaube ich war das. Dürften die ersten LEO II gewesen sein.

    Vater hatte den Ascona B mit 1900 ccm, ich den mit 1600 ccm und wir sind mit den Vredestein Reifen immer überall hingekommen. Sogar an den Fronttrieblern vorbei. Ich liebe die Heckschleudern immer noch.

    Die Linke zum Gruß


    Es gibt nichts Gutes außer man tut es

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  • Servus (Martin),
    der Bergepanzer 2 hatte noch die Leo 1 Basis. Erst der 3er hat die Leo 2 Basis.

    Meine Eltern wohnen seit '78 am Ort an einer der höchsten Stellen. Das Ortszentrum liegt im Tal unten. Das war im Winter auch immer spaßig. Die ersten Jahre hatten ihre beiden Autos keine extra Winterreifen. Bis auf zwischendurch einen Audi 80 waren das alle Hecktriebler und ohne ABS. Im Zentrum war die Abzweigung und dann ging's sofort bergauf, also keinen Meter für etwas Anlauf. Erinnere mich noch an einige Schiebeeinlagen in meiner Jugendzeit. Mein Stiefvater war zu seiner Bundzeit als Zeitsoldat Fahrlehrer gewesen. Dementsprechend flott ist er dann auch immer mit jedem Untersatz bei jeder Witterung gefahren. Mit seinem B-Kadett (für 500 DM vom Schrott instandgesetzt) hat er auf Schnee mit der Handbremse um die Verkehrsinsel gewendet und solche Scherze.

    Mit seinem Monza 3.0 E hat er dann doch mal nach ein paar Jahren eingesehen, auf Winterreifen umzurüsten. Die Pirelli P Zero hatten bei Kälte einfach fast keinen Grip. Mir ist das Heck damals nach der Kurve an besagter Steigung auch mal rumgekommen.
    Zwischen '84 und '86 bin ich mit meiner Prima 5S das ganze Jahr durchgefahren. Da hatten die Winter nachts bei uns eine Zeit lang -20 °C. Ich hatte da 18 km zur FOS oder 12 km zur Innung jeden Tag. Den einen Winter in Coburg '86/'87 bin ich mit der XL250S auch am Ort durchgefahren. Da hatte es auch bis zu -20 °C. Das Fahren im Drift hat zwar Spaß gemacht, aber die Reifen damals hatten einfach keinen gescheiten Grip und waren vom Vorgänger noch eckig gefahren. Erst als ich hinten auf den Metzeler Enduro 2 gewechselt habe war es besser. Die XL hat aber sehr gelitten. Das Frühjahr drauf war der Endtopf dann durchgerostet. Das waren noch Zeiten.
    Mitte der 2000er haben wir mit dem Junior das Skifahren angefangen. Waren dann viele Jahre in Jungholz/A (leider sind die Skilifte dort pleite gegangen). Da war öfter geschlossene Schneedecke den Berg rauf. Trotz neuer WR wäre ich da den Berg nicht hochgekommen. Erst nachdem ich das ASR ausgemacht habe, bin ich ohne Probleme rauf gekommen. War auch immer spannend. Aber da hat man wenigstens das Fahren bei Schnee gelernt bzw. üben können.

    DLzG

    Reinhard

  • .....zum Wetter heute...bei frischen 3 Grad haben Floris und ich nur eine kleine Runde um den Hausberg gedreht, gute 90 km sind trotzdem zusammengekommen und wir haben es sehr genossen, neben den zwei vorangegangenen Tagen mit insgesamt 300 km.

    sonnige Grüße und locker bleibn :thumbsup:

    berti

    .....die Kurve ist zum Reinlegen da.......... :thumbup: :weizen:

  • Reinhard

    Mein damaliger Fahrschullehrer war auch Z beim Bund. Rückweg von der Fahrstunde sagte der zu mir: Füße von den Pedalen! Nur lenken! Wehe du kommst über die Mittellinie. Dann ging es auf nur zwei Rädern durch die Kurven. Bergstecke durch den Wald mit sehr vielen Kurven! Er selbst ist oft vom Beifahrersitz aus gefahren, wollte sich nicht auf den verschwitzten Sitz vom Fahrschüler setzen.

    Wichtig ist doch nur dass man keine Angst vor dem Schnee hat. Denn das ist der Grund für die meisten, die am Berg stehen und nicht hoch kommen. Wo will das Auto hin? Hat doch kein Geld. Viele Kurven wurden doch früher nur mit der Handbremse und Gas gefahren. Ging mit der Heckschleuder und nur geschoben nicht gestreut auch super.

    Die Linke zum Gruß


    Es gibt nichts Gutes außer man tut es

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    Die Ruhe sei dem Menschen heilig, denn nur Verrückte haben's eilig.