Posts by ENTVler

    Ich bin sicherlich ein Traditionalist, was Motorräder betrifft. Aber diesen KI-Müll kann ich mir echt nicht reinziehen. In China ist alles besser, geht alles schneller, ist der Himmel viel blauer - wer´s glaubt ...

    Ich sage: Bli-bla-blupp...

    Es ist nun mal nicht alles schlecht, was in den letzten 30, 40 Jahren entwickelt wurde. Zurück zur Trommelbremse? Hatte ich u.a. an der XT 500 - Nein danke!

    6 Volt Licht? - Hatte die XT auch. Da kann man auch gleich wieder nach Karbidlampen schreien - Nein Danke!

    Kann sich noch jemand an Bridgestone Mag Mopus und Metzeler Rille 11 erinnern? - Oder die 36er Standrohre an der GL 1000 K0 und K1? Nein Danke, will ich nicht zurück. Niemals!

    Das Netz ist voll mit diesem "Früher war alles besser - ich will meine Jugend zurück" - Scheiß.

    Wünscht sich hier jemand die Kinderlähmung zurück? Den ungefilterten Qualm aus den Kokereien? Nein Danke!

    Mich ödet so´n Blödsinn langsam echt an.

    Sorry, aber das musste ich mal los werden :)

    Die EBC Typ MD1021LS fahre ich selbst (in Verb. m. 3-Kolben-Zange ) und bin sehr zufrieden damit.

    Allerdings ist die Scheibe etwas dünner als die originale. Das spart zwar ca. 1/2 kg Gewicht an der Vorderachse (was beim Gespann sicherlich nicht kriegsentscheidend ist), könnte aber zur Folge haben, dass die Scheibe im Gespannbetrieb nicht soviel Wärme aufnehmen kann, wie die Originale und sich schneller verzieht. Ist aber auch eine Frage der Legierung und die kenne ich leider nicht.

    "Baujahr 1993" ist etwas ungenau. Könnte ja auch Bj. 92 und EZ 93 sein, oder?

    Schau mal nach Deiner Fahrgestellnummer.

    Wenn die RC 33-24... lautet, war es eine offene (42 kW), wenn RC 33-34.. eine 37 kW, wenn RC 33-44... eine 20 kW. Die Daten findet Dein TÜVler in der ABE E888/1

    Wenn es ein "spätes" 93er Baujahr ist, könnte die FIN auch RC 33-60... lauten. Dann wäre es eine 25 kW, deren Daten im Nachtrag 01 zur ABE 888/1 zu finden sind. Die für die offene Variante findet er dann aber trotzdem alles in der Grund-ABE 888/1

    Die ABE findet er im SachVip der ArgeTP21. Du musst da also nichts selber anschleppen. Die Recherche wird er sich aber wahrscheinlich nach Zeitaufwand bezahlen lassen, was ja auch durchaus legitim ist.

    Ja, im Kohlenpott nichts ungewöhnliches. Vor allem dort, wo in grauer Vorzeit und/oder, oftmals illegal, in Not- oder Kriegszeiten oberflächennah abgebaut wurde.

    Kann aber auch als Folge von Auswaschungen natürlicher oder künstlicher (Wasserrohrbruch) Art passieren.

    Stahl bzw. "Stahl mit Rostoberfläche" reagiert in Zitronensäure.

    Ohne in die Tiefe zu gehen: Der Rost wird von der Oberfläche gelöst und der Stahl an der Oberfläche metallisch blank. Blank deshalb, weil das sich bildende Eisencitrat wasserlöslich ist und daher keine Schutzschicht ausbilden kann (anders als Eisenphosphat- oder noch stabiler: Zinkphosphatschichten). Der blanke Stahl der Schiene ist chemisch sehr aktiv und krallt sich gierig jeden verfügbare Sauerstoff. Deshalb bildet sich sehr schnell wieder "Flugrost". Wobei Rost eigentlich ein Gemisch aus FeO, FeOOH und Fe2O3 ist, wenn ich mich richtig erinnere. Deshalb muss nach dem Beizen in Zitronensäure und Abspülen der Säure direkt für eine Schutzschicht gesorgt werden.

    Emil Schwarz hat immer darauf hingewiesen, dass seine "Präzisionslager" auch nur dann optimal arbeiten, wenn die Sitze der Lager im Lenkkopf ordentlich fluchten und ausreichend rund sind. Er hat bei der ollen Vmax deshalb auch regelmäßig angeregt, am besten den Rahmen mit anzuliefern, um den Lenkkopf von den Ungenauigkeiten der Serienfertigung zu befreien, die hin und wieder wohl selbst mit Untermaßschalen nicht genügend auszugleichen waren.

    Ich würde bei der Ente (und erst recht bei SR/XT 500, siehe Beitrag Michael :thumbup: ) immer zu Qualitäts-Kugellagern greifen. Wenn die vernünftig eingestellt sind, funktionieren sie besser, als Schrägrollenlager auf unrunden Sitzen, die dann ggf. auch noch zu stramm eingestellt werden.

    Es ist halt ein gewaltiger Unterschied, ob der Fahrzeughersteller eine Reifengröße freigibt (die er wahrscheinlich auf diesem Motorrad nie geprüft hat, für deren Verwendung er aber dann juristisch geradestehen muss), oder ob ein Reifenhersteller eine Freigabe erteilt (die der Fahrzeughersteller nicht gutheißen, und schon gar nicht blind übernehmen muss), oder ein Sachverständiger im Einzelfall eine positive Begutachtung vornimmt (die den Fahrzeughersteller höchstwahrscheinlich einen Sch...dreck interessiert, vor allem weil für ihn nicht nachvollziehbar ist, wie diese zustande kam).

    Dass HONDA Austria sich in irgendeiner Form an ein Gutachten eines Deutschen Sachverständigen gebunden fühlen müsste ist Quatsch. Sorry für das offene Wort!

    Bist Du evtl. von D nach A umgezogen? Dann könntest Du versuchen, die Geschichte über den Kniff "Umzugsgut" zu legalisieren. Wenn der Reifen in D eingetragen war, also die Betriebserlaubnis aufgrund eines positiven Gutachtens wiedererteilt wurde (also nicht nur der Zettel vom Sachverständigen, sondern auch vom Straßenverkehrsamt abgenickt), muss ein anderer EU-Staat das Fahrzeug bei Umzug ebenfalls zulassen, selbst wenn das Fahrzeug in diesem Land ansonsten nicht zulassungsfähig wäre. Hat mit EU-Recht zu tun. Wenn die Österreicher sich allerdings stur stellen und Du Deinen Anspruch einklagen musst, werden die nächsten Sommersaisons wohl ohne NTV stattfinden :rolleyes:

    Getunte Motoren liefen mit ner 11:1, im Extrem sogar 12:1 Verdichtung ohne Zündklopfen.

    Verbrennunfsrückstände gibts seit der Abschaffung der verbleiten Sprits eigentlich nicht mehr, ok, außer Ölkohle, aber dann müsste der Motor schon deutlich über 1 Liter/1000km verbrauchen.

    Klar, gut ist das nicht, aber ein akutes Problem ists auch nicht. Wirklich gefährlich ist nur das Hochgeschwindigkeitsklingeln unter Dauerlast.

    Minikameras kosten ja heute nicht mehr viel. Kerze(n) raus und reinschauen. Spart uns beiden hier viel Diskussion über geplante und ungeplante Flammfronten. 8)

    Habe ich das richtig verstanden? Früher hattest Du das Problem nicht und es trat auf, ohne das Du irgendwas verändert hast?

    Wenn es mit hochoktanigem Sprit weg ist, kann es kein loses Blech o.ä. sein.

    Hat Michaels Tipp was gebracht? Wenn nicht:

    Nachdem Du ja jetzt so ziemlich alles gecheckt hast, bleiben eigentlich nur noch Verbrennungsrückstände im Brennraum übrig. Das würde auch Dein Gefühl erklären, dass die Kiste eigentlich prima fährt. Verdichtet ja dann auch höher, was mehr Leistung bringt.

    Deine Symptome sind typisch für Beschleunigungsklingeln. Das wird ziemlich sicher auch in den Gängen 4 und 5 auftreten, wenn nur die Last entsprechend hoch ist (und die ist mit dem Beiwagen sowieso größer als im Solobetrieb) . Durch die größere Geräuschkulisse bei höheren Geschwindigkeiten fällt es wahrscheinlich nur nicht mehr so auf.

    Tank doch mal ne Weile den Premiumsprit und kipp Brennraumreiniger dazu. Vielleicht hast Du Glück und der Krempel verbrennt mit der Zeit.

    Zu häufig würde ich das Klingeln an Deiner Stelle übrigens nicht provozieren. Der Übergang vom Klingeln zum Klopfen ist quasi fließend und durch eine klopfende Verbrennung steigt der Druck im Zylinder ganz gehörig an und heiß wirds zudem auch ganz ordentlich. Das macht der Motor nicht lange mit.

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    Low Budget-Heckumbau mit Rücklicht und Blinkern die noch im Keller lagen (Ducati Monster), Außerdem die flachere Sitzbank des alten Modells,

    Hat den "geldgeilen TÜV-Nord-Prüfer" überhaupt nicht interessiert. Solange nur Halter entfernt werden und die hintere Querstrebe drinbleibt leidet die Stabilität nicht.

    Lass Dir mal keine Angst machen!

    4,3% und die Kiste geht fast aus ... Da muss man sich bei der Ente doch sofort Chokezüge/-kolben ansehen.

    Der wäre besser Anlageberater geworden. Da wären 4,3% aktuell top.

    Als Mechaniker ist er ne Null. *kopfschüttel*

    Warnen ginge eigentlich ganz einfach mit dem CB-System (Cell-Broadcast). Da kann eine Behörde über die Netzbetreiber alle Handynutzer eines Einwahlknotens direkt antickern. Funktioniert im Ausland wunderbar, ist in Deutschland aber offensichtlich zu einfach. Hier nutzt man Katwarn und NINA, die kaum ein Handynutzer auf dem Phone hat. Und die Sirenen hat man letzte Woche tlws. nicht genutzt, um keine Panik zu verbreiten. Man wollte die Nachfragen unter den Notrufnummern 110 und 112 zum Alarm nicht haben, da echte Notrufe dann nicht durchgekommen wären. Das hatte man durch Nutzung des CB-Systems natürlich verhindern können. Aber das ist für Deutschland ja nicht gut genug, s.o.
    Manche Art von Logik erschließt sich mir nicht. Vielleicht werde ich aber auch nur Altersstarrsinnig ...

    Mir kommen gerade Zweifel, wie aussagekräftig dieses Spiel ist:

    Meine Ente hat vermutlich echte 26.500 km auf dem Buckel und ca. 1,5 cm Spiel am Felgenrand
    Die Ente meiner Frau hat serviceheftsichere 19.500 km gelaufen und satte 6,5 cm Spiel am Felgenrand.
    Einen Unterschied beim Fahren merke ich nicht wirklich.

    Wenn ich auf Weltumrundung wäre und die Kiste weiterlaufen müsste, würde ich es so machen wie crasbe schreibt und die 14er Kerze lieber etwas kürzer als zu lang nehmen. Wahrscheinlich hält das dann noch ewig und 3 Tage, wenn man der alten Dame keine Höchstleistungen abverlangt.
    Wenn ich zu Hause in meiner Garage säße, würde ich mir einen guten gebrauchten Kopf besorgen und den aufbauen, wie Michael schreibt..
    Wenn ich in Schrauberlaune wäre, würde ich die Gelegenheit nutzen, eine schärfere Nocke verbauen, die Verdichtung erhöhen ... :D
    Ach Quatsch, für kleines Geld gibt´s inzwischen Fireblades mit unter 50 tkm ;)

    Da ich seit ´95 Kardan fahre, weiß ich nicht auswendig, welche Töffs die verlinkte 525er Kette fahren. Aber beim selber vernieten der angebotenen Kette sollte man gewissenhaft arbeiten. Bei den modernen Big-Bikes mit roundabout 200 PS zerren bei vollem Drehmoment im kleinen Gang schon mal um die 3 Tonnen an der Kette. Wehe wenn da schlampig vernietet wurde.

    Oder sie kennen die Eigenarten ihrer Reifen, z.B. traditionell eher weiche Karkassen. Ich persönlich liebe die französischen "Samtpfoten" (mit passender Felgenbreite) auf Straßen 3. Ordnung. Das sowas dann eher empfindlich auf abweichende Felgenbreiten reagiert kann man sich vorstellen.Die Gründe sind aber letztlich egal, der Hersteller gibt keine Freigabe.
    Solangs ein TÜV trotzdem einträgt und/oder nichts passiert ist das egal...

    Schönes Schlusswort zu dem Thema :thumbsup: